Funktionsoptimierung
Erst die ganzheitliche Medizin erkannte, dass eine Einschränkung der Beweglichkeit
(z.B. auf Grund von Verletzungen, Entzündungen oder anderen Veränderungen)
oder sogenannte Haltungsschäden auch Einfluss auf andere Organsysteme haben
und dort ebenfalls Fehlfunktionen und Erkrankungen hervorrufen kann. Ziel einer
osteopathischen Behandlung ist es daher, den Energiefluss zwischen den einzelnen
Organsystemen durch eine gezielte manuelle Therapie nicht nur lokal, sondern
als Therapie mit Tiefenwirkung global im gesamten Organismus, wiederherzustellen.
Durch die speziellen osteopathischen Techniken verbessert sich nicht nur die
Funktionsfähigkeit des behandelten Organs. Die Funktionsoptimierung führt
gleichzeitig auch zu strukturellen Veränderungen im Organismus: Die Organe
werden wieder besser mit Blut versorgt, Stoffwechselabbauprodukte über
das Lymphsystem schneller abtransportiert. Diese Veränderungen haben ihrerseits
Auswirkungen auf Muskulatur und Knochengerüst: Denn durch die bessere Blutversorgung
und die Entlastung des Stoffwechsels werden auch die Bewegungsfunktionen deutlich
verbessert.